Michael Janda: Kentauren und Gandharven

Wie die Vorstellung von Pferdemenschen in die Welt kam, beschäftigt Dichter und Denker seit der Antike. Mit der Verbindung von Kentauren und Gandharven durch Adalbert Kuhn vor 170 Jahren sind diese rätselhaften mythischen Figuren erstmals zum kulturübergreifenden Untersuchungsgegenstand geworden. Dem Nachweis ihrer historisch-genetischen Verwandtschaft und der Analyse von beider Namen widmet sich Michael Janda in seiner neuesten Studie.

Der Weg der Untersuchung verbindet Philologie und Sprachwissenschaft mit Religionsgeschichte und Archäoastronomie und führt von den frühesten Zeugnissen aus dem Griechischen und Indo-Iranischen schließlich ans Firmament. Auf diesem Weg kann Janda zahlreiche Probleme aufgreifen, die bei isolierter Betrachtung der spezifisch griechischen, avestischen oder vedischen Philologie zunächst widersprüchlich blieben, aber innerhalb der mythischen Weltkonzeption der Indogermanen unmittelbar verständlich werden.

 

viii + 152 Seiten, 170 × 240 mm, Leinen, gebunden mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-96230-007-4

Preis: 62,00 €

Erschienen März 2022